Der Wissenschaftler und Designer mit einem Faible für Perfektion

Andreas Papastergiou

Creative Lead, 3D Artist
Andreas Papastergiou - Der Wissenschaftler und Designer mit einem Faible für Perfektion

Andreas Papastergiou hat immer zwischen Wissenschaft und Design geschwankt. Letztlich entschied er sich für die Welt des Designs, wo er seine Leidenschaft für Technologie und Ästhetik perfekt verbinden kann.

Welche beruflichen Stationen hast du hinter dir?
Schon früh wurde ich von zwei Leidenschaften getrieben: Wissenschaft und Design. Die direkte Erforschung der Welt faszinierte mich ebenso wie das praktische Gestalten und Erschaffen. Nach meinem Masterabschluss in Architektur an der Aristoteles-Universität Thessaloniki führte mich mein Weg nach Zürich, wo ich bei Nightnurse International anheuerte. Die Archviz-Branche, die Technik und Kunst vereint, war genau der richtige Ort für mich. Parallel zu meiner Arbeit erwarb ich einen MSc in Cognitive Systems and Human-Computer Symbiosis im Fernstudium.

Welches ist deine ganz persönliche Superkraft – und wie setzt du sie ein?
Meine Hauptstärke liegt in meiner Anpassungsfähigkeit. Ich beobachte, verstehe und passe mich an. Diese Fähigkeit ist besonders nützlich im Bereich der Bildgestaltung und des Designs, insbesondere wenn es darum geht, die Perspektive des Kunden einzubeziehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist mein Perfektionismus – ein zweischneidiges Schwert, das sowohl Stärke als auch Schwäche sein kann. Glücklicherweise habe ich ein Team, das mich in Balance hält.

Was hat dich zu Nightnurse gebracht?
Während meines Architekturstudiums entwickelte ich ein starkes Interesse an visueller Geschichtenerzählung und der Erschaffung neuer Welten. Diese Leidenschaft mündete in einer Diplomarbeit, in der ich architektonische Möglichkeiten in einer post-apokalyptischen Zukunft erforschte. Nach meinem Abschluss stellte sich die Frage, wo ich am besten als Handwerker, Designer und Geschichtenerzähler zugleich tätig sein könnte – und so fand ich meinen Weg zu Nightnurse.

Welche Räume oder Orte faszinieren dich besonders und wieso?
Aufgewachsen in den Vororten von Thessaloniki, finde ich eine ruhige Umgebung und ein gemächliches Leben besonders ansprechend. Ich bewundere ruhige Räume, klare Linien und platonische Formen. Trotz meiner Vorliebe für Ruhe geniesse ich auch die intensive Sonne Griechenlands und das Schwimmen im Meer. Starke und kräftige Blautöne ziehen mich magisch an – auch wenn diese in der Schweiz seltener vorkommen.

Was ist das Schönste, das je visualisiert wurde?
Ein Blick auf ein Bild einer Nebelwolke oder der Andromeda-Galaxie genügt, um mich zu begeistern. Ich glaube fest daran, dass die wahre Schönheit in der realen Welt liegt und unsere Aufgabe darin besteht, diese Schönheit einzufangen. Deshalb bewundere ich die Renaissance-Meister und ihren hohen Handwerkskunst. Für mich gilt: Erst wenn eine Visualisierung die Realität perfekt einfängt, kann sie wirklich magisch werden.

Was machst du am liebsten, wenn du nicht als Nachtschwester unterwegs bist?
Als Vater einer dreijährigen Tochter und eines einjährigen Sohnes ist Zeit ein kostbares Gut. Am meisten geniesse ich es, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Wir versuchen, mehrmals im Jahr nach Griechenland zu reisen, um zu entspannen. Wenn ich Zeit für mich habe, lese ich gerne, spiele Fussball oder diskutiere stundenlang mit Freunden über die grossen Fragen des Lebens.


Christopher Saller - Geschäftsleitung, Kundenbetreuung, Beratung

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Mishka Voigt - Projektleiter, 3D Artist

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