E-Bike City ist ein Forschungsprojekt des Departements Bau, Umwelt und Geomatik der ETH Zürich. Sieben Professuren untersuchten, wie eine Stadt funktionieren kann, die Velos, Mikromobilität und öffentlichen Verkehr priorisiert und den motorisierten Individualverkehr neu ordnet.
Wir übersetzten diese Mobilitätsvision in Visualisierungen und Animationen von vier Zürcher Strassenräumen. Die Herausforderung war, die veränderte Verkehrsführung aus unterschiedlichen Perspektiven nachvollziehbar zu zeigen. Unsere Bilder machen deutlich, was die Neuverteilung des Strassenraums im Alltag bedeutet: für Menschen auf dem Velo, zu Fuss und im Auto.
Bildstrategie und -konzeption
Visualisierungen für öffentliche Kommunikation
Animation und Film
Albisriederplatz, Baslerstrasse, Langmauerstrasse und Winterthurerstrasse bilden den Schauplatz der Vision. Auf Grundlage der bestehenden Situationen und der Konzepte des Forschungsteams entwickelten wir Ansichten aus der Velo-, Fuss- und Autoperspektive. So lässt sich die neue Verkehrsführung aus dem Blickwinkel der jeweiligen Verkehrsteilnehmenden betrachten.
Wir kombinierten Fotografien der bestehenden Orte mit 3D-Renderings der veränderten Strassenräume. Gebäude und Umgebung bleiben wiedererkennbar, während neue Velowege und angepasste Fahrspuren im vertrauten Stadtraum erkennbar werden. Vorher-Nachher-Vergleiche zeigen die Unterschiede unmittelbar.
Ampeln, Schilder und Bodenmarkierungen erklären, wie die vorgeschlagenen Strassenräume genutzt werden. Deshalb arbeiteten wir diese Elemente in den 3D-Szenen detailliert aus. Die Bilder zeigen, wo sich Wege kreuzen, wie die Verkehrsflächen getrennt sind und welchen Platz die einzelnen Verkehrsmittel erhalten.
Die Visualisierungen ergänzen die wissenschaftlichen Untersuchungen um konkrete räumliche Vorstellungen. Sie zeigen, wie sich die Vorschläge im bekannten Stadtbild auswirken könnten. Damit geben sie Forschung, Politik und Öffentlichkeit eine gemeinsame Grundlage, um über die Aufteilung des Strassenraums zu diskutieren.