Für das neue Fachhochschulzentrum Graubünden in Chur entwickelten Penzis Bettini Architekten im selektiven Wettbewerb einen Campus mit drei Hallenbauten, einem verbindenden Platz und einer offenen Lernlandschaft. Atrium, Treppen und Kommunikationsbereiche schaffen kurze Wege und fliessende Übergänge zwischen Unterricht, Austausch und öffentlichem Raum.
Aus teilweise unvollständigen Planungsgrundlagen entwickelten wir schrittweise eine präzise Bildwelt. In enger Abstimmung schärften wir Perspektiven, Licht und Atmosphäre, bis Campusplatz, Atrium und räumliche Verbindungen als zusammenhängende Idee verständlich wurden.
Entwicklung einer spezifischen Bildsprache
Wettbewerbsvisualisierungen
Da Penzis Bettini Architekten in einem frühen Stadium an uns herantraten, waren die Projektgrundlagen und Inputs entsprechend noch nicht detailliert ausgearbeitet und liessen einiges an Interpretationsspielraum zu. Eine Challenge, die wir gerne annahmen. Gefordert waren Kreativität und die Fähigkeit, in enger Zusammenarbeit die Dinge zu konkretisieren und umzusetzen. Die Kooperation mit Penzis Bettini Architekten war – auch bei diesem Projekt – sehr bereichernd. Wir pflegen eine langjährige Zusammenarbeit mit den Architekten. Sie schätzen unsere Fähigkeiten, zwischen den Zeilen lesen zu können, ein architektonisches Feingefühl zu haben und mitdenken zu können. Beste Voraussetzungen also, die Herausforderungen meistern zu können.
Bei der Ausgestaltung der entwickelten Bildwelt arbeiteten wir zu Beginn bewusst in die Breite. So erhielten wir ein grosses Spektrum mit verschiedensten Stimmungen. In enger Zusammenarbeit mit Penzis Bettini Architekten tasteten wir uns schrittweise an die optimale Bildambiance heran. In mehreren Meetings besprachen wir die Zwischenstände der Umsetzungen. Während wir den Status Quo in noch relativ groben Zwischenständen diskutierten, definierten wir in der Folge Details wie die Platzierung der Accessoires in einem gemeinsamen intensiven und kreativen Austausch. Entstanden sind ausdrucksstarke und malerische Visualisierungen, die ohne die Darstellung von Menschen, lediglich durch Gegenstände, eine belebte Atmosphäre suggerieren.