Umgestaltung Bären- und Waisenhausplatz

Maurus Schifferli Landschaftsarchitekt

Mit der Umgestaltung des Bären- und Waisenhausplatzes erneuert die Stadt Bern eine zentrale Altstadtachse. 33 zusätzliche Bäume, ungebundene Pflästerung, neue Sitzgelegenheiten und Wasserelemente verbinden das historische Erbe mit Klimaanpassung. Markt, Gastronomie und Veranstaltungen bleiben möglich, während klarer gegliederte Verkehrs- und Aufenthaltsflächen die beiden Plätze als zusammenhängenden öffentlichen Raum stärken.

Für Maurus Schifferli Landschaftsarchitekt begleitete Nightnurse das Projekt über mehrere Planungsstände. Die aktuelle Bildserie zeigt Bärenplatz, oberen und mittleren Waisenhausplatz aus drei präzise gewählten Blickrichtungen. Sie macht Baumdächer, Nutzungszonen und das Zusammenspiel von Bewegung und Aufenthalt anschaulich und schuf damit eine belastbare visuelle Grundlage für politische Entscheidung, öffentliche Kommunikation und Bewilligungsverfahren.

Leistungen

  • Bildstrategie und -konzeption

  • Visualisierungen für öffentliche Kommunikation

  • 3D-Modellierung

  • Bildretusche und Compositing

Eine Achse, zwei Plätze

Die drei Perspektiven sind als zusammenhängende Bildserie konzipiert. Wiederkehrende Materialien, Baumarten, Möblierung und Lichtstimmung verbinden Bärenplatz, oberen und mittleren Waisenhausplatz, ohne die unterschiedlichen Nutzungscharaktere zu verwischen.

Auf dem Bärenplatz und dem oberen Waisenhausplatz macht das dichte Blätterdach die künftige Verschattung erfahrbar. Die Bilder zeigen zugleich, wie Markt, Gastronomie und konsumfreie Aufenthaltsbereiche nebeneinander funktionieren können.

Stadtklima räumlich erklären

Die Ansicht des mittleren Waisenhausplatzes richtet den Blick auf die neue Abtreppung und ihre flexible Nutzung als Sitz- und Veranstaltungsfläche. Sonnenschirme übernehmen dort die Verschattung, wo über dem Metroparking keine Bäume gepflanzt werden können.

Aus den technischen und freiraumplanerischen Vorgaben entsteht so ein unmittelbar lesbares Zukunftsbild: klare Wege, robuste Platzflächen und mehr Raum für Begegnung.

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