Die neugierige Visualisiererin, die Architektur, Atmosphäre und digitale Welten verbindet.
Schon während ihres Studiums an der TU München entwickelte Alisa Muth eine starke Verbindung zwischen Architektur, Design und visueller Gestaltung. Durch praktische Erfahrung in handgezeichneten Visualisierungen und 3D-Animationen verbindet sie heute analoge Sensibilität mit digitalen Tools. Bei Nightnurse freut sie sich darauf, diese beiden Welten in vielfältigen Projekten weiter zusammenzuführen.
Welche beruflichen Stationen hast du hinter dir?
Während meines Studiums an der TU München habe ich als Werkstudentin bei einer Innenarchitektin gearbeitet und dort handgezeichnete Visualisierungen sowie Grundrisse umgesetzt. Parallel dazu war ich als Freelancerin tätig und habe 3D-Animationen für verschiedene Marken entwickelt, vor allem im Kontext von Social Media, Pop-ups und Store-Eröffnungen. Diese Mischung aus klassischer Darstellung und digitalen Formaten hat meinen gestalterischen Weg stark geprägt. Bei Nightnurse Images AG freue ich mich nun darauf, meine Erfahrungen aus Architektur, Design und 3D-Visualisierung zu verbinden.
Welches ist deine ganz persönliche Superkraft - und wie setzt du sie ein?
Meine Superkraft ist die Kombination aus kreativem Gespür und Neugier. Ich habe ein gutes Auge für Komposition, Atmosphäre und visuelle Stimmigkeit und arbeite so lange an Details, bis sich ein Bild rund anfühlt. Gleichzeitig fällt es mir leicht, mich schnell in neue Programme und Techniken einzuarbeiten. Wenn mich etwas interessiert, bleibe ich dran, bis ich es wirklich verstanden habe – und setze dieses Wissen direkt in meinen Projekten ein.
Was hat dich zu Nightnurse gebracht?
Zu Nightnurse hat mich vor allem die Qualität der Arbeiten gebracht. Schon während meines Studiums bin ich auf ihre Visualisierungen aufmerksam geworden und war sofort beeindruckt von der Atmosphäre und dem hohen gestalterischen Anspruch. Ich habe damals tatsächlich gesagt, dass ich mir gut vorstellen könnte, dort einmal zu arbeiten. Besonders überzeugt haben mich die Vielfalt der Projekte und die Liebe zum Detail, die in jeder Arbeit spürbar ist von Lichtstimmungen bis hin zur Materialität.
Welche Räume oder Orte faszinieren dich besonders und wieso?
Mich faszinieren Räume, die bereits im ersten Moment eine klare Stimmung vermitteln. Dabei spielt für mich weniger die Größe oder Funktion eine Rolle, sondern vielmehr das Zusammenspiel von Licht, Material und Umgebung. Besonders spannend finde ich, wie sich Räume durch Tageslicht verändern und wie dadurch unterschiedliche Atmosphären entstehen können. Diese subtilen Wechsel machen für mich einen Raum lebendig und nachhaltig erinnerbar.
Was ist das Schönste, das je visualisiert wurde?
Mich inspiriert besonders die Verbindung von Kunst und Atmosphäre in klassischen Landschaftsmalereien. Ich lasse mich gerne von Künstlern wie Isaac Levitan, Andrew Wyeth, Peter Ilsted oder Monet inspirieren. Wenn ich ein Werk wählen müsste, wäre es „The Magpie“ von Monet – weil es zeigt, wie stark Licht ein eigentlich simples Motiv verwandeln kann und daraus eine besondere Stimmung entsteht, die weit über das Bild hinaus wirkt.
Was machst du am liebsten, wenn du nicht als Nachtschwester unterwegs bist?
In meiner Freizeit verliere ich mich gerne in Büchern und tauche in neue Welten ein. Gleichzeitig experimentiere ich viel mit kreativen Tools und probiere gerne auch Programme aus, die nicht unbedingt im klassischen Workflow liegen, wie Houdini oder TouchDesigner. Dieses spielerische Erkunden neuer Möglichkeiten inspiriert mich auch in meiner gestalterischen Arbeit immer wieder neu.