Der kreative Optimist mit einer Leidenschaft für KI.
Schon während seines Studiums entdeckte Tom Böninger nicht nur seine Faszination für Landschaften, sondern auch seine Begeisterung für modernste Technologien. Heute verknüpft er als Landschaftsarchitekt und Visualisierungsexperte die Ruhe der Bergwelt mit der Innovationskraft von KI. Mit seinem fundierten Verständnis für Raum, Design und die Bedürfnisse seiner Mitmenschen bereichert er das Nightnurse-Team durch effiziente und zugleich empathische Projektarbeit.
Welche beruflichen Stationen hast du hinter dir?
„Ich habe mein Bachelorstudium in Landschaftsarchitektur an der HSR Rapperswil absolviert und war schon damals von der Verknüpfung aus Architektur, Freiraumplanung und dreidimensionalen Darstellungen begeistert. Bei Raumgleiter AG begann ich mit ersten Visualisierungsprojekten – zunächst als Projektmanager, später als COO und Partner. 2019 habe ich schließlich die ROBO STUDIO GmbH gegründet und bis 2024 geführt, bevor ich mich entschloss, meine Erfahrung bei Nightnurse einzubringen. Momentan absolviere ich zusätzlich ein CAS-Programm in ‚AI for Creative Practice‘, um meine Kompetenzen im Bereich künstliche Intelligenz weiter auszubauen.“
Welches ist deine ganz persönliche Superkraft – und wie setzt du sie ein?
„Ich glaube, meine grösste Stärke liegt in meiner Fähigkeit, mich in die Vorstellungen und Wünsche anderer hineinzuversetzen. Gepaart mit meinem tiefen Verständnis für die Prozesse im Bereich der Bildgestaltung kann ich dadurch nicht nur effizient, sondern auch empathisch arbeiten. Egal, ob es darum geht, die Vision eines Kunden zum Leben zu erwecken oder ein Team zu inspirieren – ich bin stets bestrebt, die Erwartungen zu übertreffen.“
Was hat dich zu Nightnurse gebracht?
„Meine Begeisterung für Rendering und Visualisierung entstand schon während des Studiums und ist seither stetig gewachsen. Nightnurse kannte ich bereits aus meiner Zeit bei Raumgleiter und war von ihren Projekten beeindruckt. Als sich mit meiner eigenen Firma die Chance bot, als Untermieter in denselben Räumlichkeiten zu arbeiten, nutzte ich diese Gelegenheit, um den Austausch zu intensivieren. Der enge Kontakt und die inspirierende Zusammenarbeit haben mir schnell gezeigt, dass Nightnurse genau der richtige Ort ist, um meine kreativen und technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“
Welche Räume oder Orte faszinieren dich besonders und wieso?
„Mich inspirieren vor allem Gegensätze: Einerseits liebe ich die rauen Berglandschaften mit ihrer Stille und Weite – dort finde ich Klarheit und neue Ideen. Andererseits faszinieren mich moderne Städte, in denen klare Linien und mutiges Design aufeinandertreffen. Besonders anziehend sind Orte, die Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbinden. Diese beiden Pole beflügeln mich und spiegeln sich auch in meinen Projekten wider.“
Was ist das Schönste, das je visualisiert wurde?
„Grosse Projekte wie der UBS-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse oder der ZKB-Hauptsitz haben mich schon immer fasziniert, weil dort Geschichte auf moderne Ästhetik trifft und einen spannenden Dialog entstehen lässt. Das Gleiche gilt für die Entwicklung der Europaallee, deren Entstehung ich aufmerksam verfolgt habe. Diese Verbindung von Vorstellungskraft und Verwirklichung begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Genauso spannend ist es aber, in freien Projekten wirklich alles darzustellen, was mir in den Sinn kommt – denn der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.“
Was machst du am liebsten, wenn du nicht als Nachtschwester unterwegs bist?
„Meine Freizeit verbringe ich am liebsten in den Bergen – beim Klettern, Wandern oder auf via ferratas. Die Kombination aus körperlicher Herausforderung und Naturerlebnis inspiriert mich immer wieder aufs Neue. Wenn ich nicht draussen bin, experimentiere ich gerne mit KI-Tools und verfolge die neuesten Trends in der generativen KI. Es ist unglaublich spannend, wie schnell sich dieser Bereich entwickelt und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch in der Visualisierung eröffnen.“
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