Revitalisierung eines denkmalgeschützten Gebäudes an bester Lage.
Das Projekt Denzler Haus begleiteten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Real Estate Management Unternehmen UTOREM als Bauherrschaft, dem Vermarkter CSL Immobilien, dem Architekten Reto Egloff und Paolo Lendi, der für das Baumanagement verantwortlich zeichnete. Ziel war die erfolgreiche Vermarktung eines denkmalgeschützten Gebäudes an einer der prominentesten Adressen Zürichs, direkt neben dem Odeon am Bellevue. Das im Jahre 1912 erbaute Gebäude umfasst nach seiner umfassenden Generalsanierung Retailflächen im Erdgeschoss, darunter eine Galerie und ein Laden, Büroflächen, die den höchsten Standards entsprechen, sowie eine Maisonette-Mietwohnung im Luxussegment.
Vermarktungsvisualisierungen
Moodboards und Innenraumkonzepte
Fotografie und Drohnenaufnahmen
Virtuelle 360° Rundgänge
Animation und Film
Ein Projekt mit vielen Beteiligten und entsprechend vielen Ansichten und Bedürfnissen. Unsere Projektleitung verstand es, mit ihrer Erfahrung und ihrem Fingerspitzengefühl, die teils unterschiedlichen Vorstellungen in einem moderierten Prozess zum Konsens zu begleiten und die Visualisierungen in eine für alle Beteiligten stimmige Form zu bringen. Als besondere Herausforderung gestaltete sich die visuelle Rekonstruktion des denkmalgeschützten Objekts mit seiner speziellen Architektur, den historischen Malereien und Dekoelementen. Auch unsere Flexibilität war gefragt: Die Planung der Architektur war rollierend – viele Details waren zu Projektbeginn noch nicht bekannt und wurden erst im Verlauf und teilweise mithilfe der Visualisierungen definiert.
Für die Rekonstruktion erfassten wir fehlende historische Elemente vor Ort und entschieden gezielt, welche Bestandteile als 3D-Modell und welche fotografisch aufgebaut werden. Aufbereitetes Fotomaterial floss direkt in die Modelle ein. So entstand eine präzise Bildwelt für Innenräume, Animation und virtuellen Rundgang.
Die bestehenden Räume waren in den Architekturplänen nicht erfasst. Statt sie wie üblich anhand von Plänen aufzubauen, rekonstruierten wir sie mithilfe von Fotos in 3D – darunter Wandtäfelungen, Stuckdecken, Wandschränke, Korridordetails und weitere Wandverkleidungen. Auch die charakteristischen Holzmuster wurden präzise nachempfunden.
Besonders erwähnenswert ist auch der historische, bemalte Kachelofen. Für mehr Flexibilität in der Bearbeitung und da wir den Ofen in dem 360° Rundgang, Visualisierungen und der Animation aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, haben wir auch diesen komplett nachgebaut. Weitere nachmodellierte Elemente waren im Aussenraum das Terrassen-Geländer und die Zwiebeltürme.
Für die Aussenperspektiven bauten wir nicht sämtliche Details in 3D nach, sondern kombinierten Modell, Rendering und Fotografie. Bestimmte Teile der Fassade wurden digital angepasst, andere blieben als fotografische Grundlage erhalten.
Die fotografische Grundlage war nicht nur effizienter, sondern bewahrte auch die Natürlichkeit der historischen Fassade. Wir bereinigten das Material digital und stimmten Perspektive, Licht und Kameraeinstellung im 3D präzise auf die Fotografie ab. Nur so verschmelzen Rendering und Bestand zu einem glaubwürdigen Gesamtbild.