Das Projekt «Ensemble» auf dem Hardturm-Areal in Zürich gehört zu den prägendsten und gleichzeitig kontroversesten Stadtentwicklungsprojekten der letzten Jahrzehnte. Auf dem ehemaligen Stadionareal entsteht ein neuer Quartierbaustein, der ein Fussballstadion für die beiden Zürcher Clubs, gemeinnützigen Wohnungsbau, Hochhäuser sowie öffentliche Freiräume miteinander verbindet. Die Verbindung von Sportinfrastruktur, Wohnen und städtischem Leben macht das Projekt zu einem vielschichtigen Eingriff in den urbanen Kontext von Zürich-West.
Wir begleiteten die Entwicklung des Projekts über mehrere Jahre hinweg visuell – vom Projektwettbewerb über mehrere Planungsstände bis zum aktuellen Projekt. In dieser Zeit dienten Visualisierungen sowohl als internes Werkzeug zur Abstimmung zwischen den Beteiligten als auch als zentrales Medium in der öffentlichen und politischen Kommunikation.
Visualisierungen für den öffentlichen Raum
Beratung und Prozessbegleitung
Fotografie und Drohnenflug
Das Projekt vereint Beiträge mehrere Architekturbüros, Landschaftsplaner und Bauherrschaften. Unsere Aufgabe bestand darin, diese heterogenen Inhalte zusammenzuführen und als kohärentes Gesamtbild darzustellen.
Kaum ein Projekt in Zürich wurde in den letzten Jahren so intensiv diskutiert. Abstimmungen, Einsprachen und politische Debatten prägten die Entwicklung massgeblich. Die Visualisierungen übernahmen dabei eine zentrale Rolle, um Inhalte nachvollziehbar zu machen und eine Grundlage für Diskussion und Entscheidungsfindung zu schaffen. Sie haben geholfen, dass das Projekt an mehreren Volksabstimmungen erfolgreich angenommen wurde.
Neben den planerischen Anforderungen spielten die zukünftigen Nutzer eine wichtige Rolle. Das Stadion als Heimstätte von GC und FCZ bringt spezifische Erwartungen mit sich – von der Stadionatmosphäre bis zur Einbindung in das Quartier. Die Bilder mussten diese Nutzungsperspektiven ebenso berücksichtigen wie die alltägliche Nutzung der umliegenden Räume.
Über die Jahre hinweg entstand eine Vielzahl an Visualisierungen für unterschiedliche Planungsstände. Dabei ging es nicht nur um die Aktualisierung von Inhalten, sondern um die Weiterentwicklung einer konsistenten visuellen Sprache, die das Projekt in seiner jeweiligen Phase präzise abbildet.
Unsere Arbeit bewegte sich zwischen Fachplanung, Öffentlichkeit und politischem Kontext. Die Visualisierungen wurden so zu einem Instrument, das komplexe Inhalte zugänglich macht, unterschiedliche Interessen zusammenführt und ein gemeinsames Verständnis ermöglicht.
Schaffen Sie Klarheit zwischen Planung, Öffentlichkeit und Politik mit Visualisierungen, die Verständnis fördern.