Superposition fertile – MEP Étoile, Genf

Urbanité(s)

Im Genfer Entwicklungsgebiet Praille Acacias Vernets soll das Quartier Étoile zu einer dichten, gemischt genutzten neuen Zentrumszone werden. Für den zweistufigen MEP zu seinen öffentlichen Räumen entwickelte das von Urbanité(s) geführte Team den Finalistenbeitrag «Superposition fertile». Ein Netz aus Plätzen, Promenaden und Quartierstrassen verbindet die offengelegte Drize, die Place de l’Étoile, die Place des Jeunes und die angrenzenden Baufelder.

Nightnurse übersetzte den grossmassstäblichen, langfristig entstehenden Freiraumentwurf in vier präzise Wettbewerbsvisualisierungen. Sie zeigen unterschiedliche Orte, Nutzungen und Tageszeiten aus Augenhöhe und machen die zentrale Idee lesbar: eine dichte, vielfältige Baumstruktur als klimatische Infrastruktur, die urbane Intensität mit Schatten, Aufenthaltsqualität und Biodiversität verbindet. Die Bilder schufen damit eine gemeinsame visuelle Grundlage für die Beurteilung im zweiten MEP-Durchgang.

Leistungen

  • Wettbewerbsvisualisierungen

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An der Place Jolivet wird der klimagerechte Freiraum zum quartierbezogenen Treffpunkt zwischen Route des Jeunes und den angrenzenden Erdgeschossen.

Vier Orte, eine Bildsprache

Die vier Perspektiven führen durch die hierarchisierten Freiräume des Entwurfs: Place de l’Étoile, Place Jolivet, Placette de la Praille und Promenade de la Praille. Wiederkehrende Materialien, Vegetation und Licht verbinden die unterschiedlichen Nutzungen zu einem räumlichen System. Die Bilder machen sowohl die dichte Baumstruktur als auch die Übergänge zwischen Erdgeschossen, Wegen und Aufenthaltsbereichen verständlich.

Die Promenade de la Praille zeigt die klimagerechte Infrastruktur als alltäglichen Stadtraum: Schatten, durchlässige Böden und eine vielfältige Baumstruktur begleiten Aufenthalt und langsame Mobilität.

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