Im Rahmen der 3. Rhonekorrektion planen die Kantone Waadt und Wallis neue Passerellen für den Langsamverkehr im Chablais. Zeuggin Ingenieure und Gestalter entwickelte dafür zwei eigenständige Wettbewerbsbeiträge an den Standorten Charbonnière und Gryonne. Ein schlankes Brückendeck, ein geneigter Pylon und weit gespannte Seile prägen beide Entwürfe.
Nightnurse entwickelte eine Bildserie zwischen Landschaftsperspektive, räumlicher Erfahrung und technischer Darstellung. Die zentralen Blicke entlang der Brücke rücken die künftigen Nutzer:innen in den Mittelpunkt; die Uferansichten zeigen die Einbettung in den Flussraum. So werden Tragwerk, Massstab und Atmosphäre auf einen Blick verständlich und die eng verwandten Entwürfe als eigenständige Antworten lesbar.
Bildstrategie und -konzeption
Wettbewerbsvisualisierungen
Visualisierungen für den öffentlichen Raum
Die Perspektiven entlang des Brückendecks übersetzen die konstruktive Idee in eine alltägliche Erfahrung. Pylon und Seile rahmen den Weg, während Menschen zu Fuss und auf dem Velo den Massstab des Bauwerks vermitteln.
Für Charbonnière und Gryonne wurden Licht, Vegetation und Bergkulisse auf den jeweiligen Ort abgestimmt. Dadurch bleibt die gemeinsame Entwurfsidee erkennbar, ohne die beiden Standorte gleich erscheinen zu lassen.
Ein einziger technischer Schnitt ergänzt die räumlichen Perspektiven. Er zeigt die Geometrie von Pylon, Seilen und Brückendeck im Zusammenhang mit Flussprofil und Ufern und verdichtet die konstruktive Logik zu einem präzisen Überblick.