Der neugierige Entdecker mit einem Blick für die Geschichten hinter den Orten.
Schon während seines Architekturstudiums in Mailand und Venedig entdeckte er seine Leidenschaft für Bilder, die weit über die reine Darstellung hinausgehen. Architekturvisualisierung wurde für ihn zum idealen Zusammenspiel aus Architektur, Fotografie und digitalem Handwerk. Über Stationen in Architekturbüros und bei MADI führte ihn sein Weg schliesslich zu jeudi.wang, wo er seine gestalterische Handschrift als 3D Artist weiterentwickelte. Bei Nightnurse freut er sich darauf, diese Leidenschaft gemeinsam mit einem Team zu leben, das dieselbe Begeisterung für Bildsprache, Atmosphäre und visuelles Storytelling teilt.
Welche beruflichen Stationen hast du hinter dir?
Ich habe Architektur in Italien studiert – zuerst in Mailand, später in Venedig. Nach ersten Erfahrungen in Architekturbüros entdeckte ich durch MADI die Architekturvisualisierung und erkannte sofort, dass sie zwei meiner grössten Leidenschaften verbindet: Architektur und Fotografie. Während meiner Zeit bei jeudi.wang konnte ich mein Handwerk als 3D Artist vertiefen und gleichzeitig eine eigene Haltung zur Bildgestaltung entwickeln. Nun freue ich mich darauf, diese Philosophie bei Nightnurse weiterzuentwickeln und gemeinsam mit dem Team neue visuelle Geschichten zu erzählen.
Welches ist deine ganz persönliche Superkraft – und wie setzt du sie ein?
Meine grösste Stärke ist meine Neugier. Ich möchte verstehen, wie Dinge funktionieren – ganz gleich, ob es um Architektur, Licht, Software oder kreative Prozesse geht. Diese Neugier motiviert mich, verschiedene Perspektiven einzunehmen, vermeintlich Selbstverständliches zu hinterfragen und nach unerwarteten Lösungen zu suchen. So entstehen Bilder, die nicht nur zeigen, sondern erzählen.
Was hat dich zu Nightnurse gebracht?
Ich habe Bilder schon immer als eines der stärksten Mittel gesehen, um Ideen zu vermitteln, komplexe Inhalte verständlich zu machen und Emotionen auszulösen. Architekturvisualisierung liegt für mich genau an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Technologie. Nightnurse erschien mir deshalb als der ideale Ort, um die Möglichkeiten visueller Kommunikation weiter zu erforschen – gemeinsam mit Menschen, die dieselbe Leidenschaft für Bildwelten und visuelles Storytelling teilen.
Welche Räume oder Orte faszinieren dich besonders und wieso?
Mich faszinieren die Randgebiete unserer Städte und ihre grossen Wohnsiedlungen. Für mich stehen sie für Vielfalt, Begegnung und ständige Veränderung. Unterschiedliche Kulturen, Geschichten und Lebensrealitäten treffen dort aufeinander und verweben sich zu einem lebendigen Mosaik. Gemeinsame Räume werden zu Orten der Begegnung und schaffen Verbindungen zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft. Genau diese Dynamik macht sie für mich so spannend.
Was ist das Schönste, das je visualisiert wurde?
Vielleicht, weil ich vier Jahre in Venedig gelebt habe, gehören die Stadtansichten von Canaletto zu meinen grössten Inspirationsquellen. Mich begeistert, wie er die eindrucksvollsten Orte der Stadt mit flüchtigen Momenten des alltäglichen Lebens verbindet. Viele Künstler haben Venedig auf ihre Weise dargestellt, doch für mich hat Canaletto wie kaum ein anderer die zeitlose Seele dieser Stadt eingefangen.
Was machst du am liebsten, wenn du nicht als Nachtschwester unterwegs bist?
Ich liebe es, meine körperlichen und mentalen Grenzen auszuloten und immer wieder über mich hinauszuwachsen. Deshalb findet man mich ausserhalb des Büros meist an einer Felswand mitten in der Natur. Beim Klettern suche ich ständig nach neuen Herausforderungen. Dort fühle ich mich vollkommen präsent, gefordert und gleichzeitig inspiriert.