Vogelperspektive des Siegerentwurfs ga8 mit Büro- und Wohnturm zwischen den Frankfurter Wallanlagen und dem Silberturm.

ga8 – Gallusanlage 8

Ferdinand Heide Architekten

An der Gallusanlage 8 ergänzt der Entwurf von Ferdinand Heide Architekten das Frankfurter Hochhauscluster zwischen Banken- und Bahnhofsviertel. Ein rund 170 Meter hoher Büroturm und ein etwa 60 Meter hoher Wohnturm stehen auf einem gemeinsamen, öffentlich wirksamen Sockel. Kulturflächen, begrünte Dachbereiche und eine offene Erdgeschosszone verknüpfen das Ensemble mit den Wallanlagen und dem angrenzenden Stadtraum.

Für den Wettbewerbsbeitrag entwickelten wir fünf Visualisierungen, die das Projekt vom städtebaulichen Massstab bis zur räumlichen Erfahrung vermitteln. Die Bildserie verbindet die Einordnung in die Skyline mit den Adressen an Gallusanlage und Jürgen-Ponto-Platz sowie der mehrgeschossigen Lobby. Unter zwölf eingeladenen Teams setzte sich der Entwurf durch und erhielt den 1. Preis.

Leistungen

  • Bildstrategie und -konzeption

  • Wettbewerbsvisualisierungen

  • Visualisierungen für den öffentlichen Raum

Blick von der Gallusanlage auf den begrünten Sockel und den rund 170 Meter hohen Büroturm des Siegerentwurfs ga8.
Mehrgeschossige, begrünte Lobby des Siegerentwurfs ga8 mit offenen Ebenen, Tageslicht und öffentlich wirkenden Aufenthaltsbereichen.

Ein Sockel für die Stadt

Der gemeinsame Sockel verbindet die beiden Türme und öffnet das Ensemble zur Stadt. Kulturflächen in den unteren Geschossen, öffentlich zugängliche Bereiche und begrünte Dachflächen schaffen eine durchlässige Schnittstelle zwischen Gebäude und Quartier.

Die Innenraumperspektive übersetzt diese programmatische Offenheit in ein klares räumliches Bild. Statt einer klassischen Hochhauslobby zeigt sie einen mehrgeschossigen, von Tageslicht, Vegetation und Begegnung geprägten Stadtraum.

Blick vom Jürgen-Ponto-Platz auf den rund 60 Meter hohen Wohnturm des Siegerentwurfs ga8 und die historischen Neckarvillen.

Wohnen im Hochhauscluster

Vom Jürgen-Ponto-Platz rückt der rund 60 Meter hohe Wohnturm in den Vordergrund. Seine Gliederung vermittelt zwischen den historischen Neckarvillen, dem gemeinsamen Sockel und den deutlich höheren Bürotürmen der Umgebung.

Die Perspektive macht diese Staffelung auf Augenhöhe lesbar. Alltag, Adresse und menschlicher Massstab stehen im Vordergrund, während der Büroturm als Teil des übergeordneten Ensembles präsent bleibt.

Blick aus der Taunusanlage auf den rund 170 Meter hohen Büroturm des Siegerentwurfs ga8 im Frankfurter Hochhauscluster.

Im Dialog mit der Skyline

Der Blick aus der Taunusanlage zeigt den Büroturm als neuen Baustein der Frankfurter Skyline. Seine schlanke Silhouette und der leichte Versatz der beiden Türme schaffen Eigenständigkeit, ohne das bestehende Hochhauscluster zu dominieren.

Mit aufeinander abgestimmten Lichtstimmungen, Standpunkten und Massstabsebenen entstand eine konsistente Bildserie für die Jurybeurteilung. Der Entwurf von Ferdinand Heide Architekten wurde im Dezember 2025 mit dem 1. Preis ausgezeichnet.


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